#Ge·no·zid·blogger e.V.
29 Mrz 2016

#Warnzeichen – Die 10 Stufen eines Genozids

„Ein Genozid ist kein vorhersagbares Endprodukt eines fein säuberlich ausgelegten Plans, sondern ein bedingtes Ergebnis eines komplexen sozialen und politischen Prozesses“.1

Ein Völkermord geschieht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein Prozess mit mehreren Phasen. Diese Phasen sind vorhersehbar, aber nicht unaufhaltsam. In jeder Phase können Präventionsmaßnahmen angewandt werden, die eine Ausbreitung des Genozids verhindern. Auch wenn hier 10 Phasen aufgeführt werden, verlaufen sie nicht immer linear; manche Phasen können sich überschneiden, die Übergänge sind oft fließend.

Dieser Text wurde nach freier Übersetzung und mit kleineren Abänderungen von Gregory H. Stanton, Präsident von Genocide Watch, übernommen.

KZ Sachsenhausen

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29 Feb 2016

#Militärische Interventionen – gibt es Alternativen?

Militärische Interventionen sind stark umstritten, besonders im Kontext von Menschenrechtsverletzungen, schließlich bringen sie nicht nur weiteres Leid und Gewalt, sondern greifen auch die Souveränität von Staaten an.

Gibt es also alternative Formen der Intervention, wenn Staaten die Menschenrechte ihrer Bevölkerung systematisch missachten und verletzen?

Militärische Intervention    Foto: hdptcar/www.flickr.com/Creative Commons

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7 Dez 2015

#Der Begriff „Völkermord“ in der aktuelle Debatte

In den letzten Wochen und Monaten konnte man beobachten, wie der Begriff „Völkermord“ wieder eine stärkere Verwendung im politischen Diskurs erfuhr. Rechtspopulisten und –extremisten warnen davor, dass die Flüchtlingskrise ein „Völkermord an der weißen Rasse“ sei (sog. „White Genocide“).

Daher haben sich Genocide Alert und #Genozidblogger dazu entschieden ein gemeinsames Statement gegen Diskriminierung und Rassismus zu veröffentlichen und gleichzeitig über das Thema Völkermord aufzuklären.

von Corinna Krauß und Matthias Winkler

VölkermordFoto: Tomoaki INABA/www.flickr.com/Creative Commons

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28 Sep 2015

#Happy Birthday!

Genozidblogger

#GeŸnoŸzidŸblogger wird diese Woche 1 Jahr alt. Wohoooo! Daher bekommt ihr heute eine Übersicht aller Artikel, die in den letzten 12 Monaten auf dem Blog erschienen sind.

Viel Spaß beim stöbern!

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15 Dez 2014

#Genozidprävention und die #Vereinten Nationen

Nach dem Ende und Schock des 2. Weltkriegs und des einhergehenden Völkermords an den Juden, verabschiedete die UN 1948 das „Übereinkommen über die Verhütung und Bestrafung des Völkermords“. Doch mit dem Beginn des Kalten Krieges, welcher bis 1989 andauerte, wurde das ganze Thema Menschenrechte und Völkermordprävention auf Eis gelegt. Erst in den 1990er Jahren begann die UN, beschämt von den Vorfällen in Bosnien und Ruanda, das Thema Prävention wieder aktiv mit auf die Agenda zu nehmen.

Die WeltFoto: NASA Goddard Space Flight Center/www.flickr.com/Creative Commons

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8 Dez 2014

#Legal? #Moralisch?

Militärische Interventionen erscheinen uns im Angesicht der heutigen Krisen rund um die Welt oft als einzige Lösung, wenn Menschen umgebracht, gefoltert und terrorisiert werden. Man hat das Gefühl, dass „der Sicherheitsrat […] kein Garant für völkerrechtliche Legitimität mehr (ist), sondern nur für unterlassene Hilfeleistung“.1 Aber wenn man die Wut, das Unverständnis und das Gefühl der Machtlosigkeit einmal kurz zur Seite schiebt, dann muss man sich fragen, ob es eigentlich legal und moralisch gerechtfertigt ist, dass Staaten in die Angelegenheiten anderer Staaten eingreifen. Ist es in Ordnung zu intervenieren? Und sind wir dazu verpflichtet?

2981939101_0925066816_bFoto: David Ohmer/www.flickr.com/Creative Commons

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1 Dez 2014

#R2P- The Responsibility to Protect

Die Responsibility to Protect (R2P), die sogenannte Schutzverantwortung, ist ein relativ neues Prinzip im Internationalem Recht, welches dem alten Souveränitätsverständnis der Staaten gegenüber steht. Es findet ein Wandel statt von Souveränität als Kontrolle zu Souveränität als Verantwortung.1

R2p_Cover

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24 Nov 2014

#Der Internationale Strafgerichtshof
*alle Gesetzesangaben in diesem Text beziehen sich auf das Römische Statut

Seit der Gründung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) 2002 ist dieser dazu befugt, seine Gerichtsbarkeit über die schwersten Verbrechen, welche die internationale Gemeinschaft als Ganzes berühren, auszuüben, um der Straflosigkeit bei  Völkerrechtsverbrechen Einhalt zu bieten. Dazu zählen Kriegsverbrechen, Genozid, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das Verbrechen der Aggression (Art. 5). Der IStGH sitzt in Den Haag (Niederlande) und ist eine eigenständige, internationale Organisation mit Völkerrechtspersönlichkeit (Art. 4 I).

The entrance of the ICC is seen in The Hague     Foto: BRQ Network/www.flickr.com/Creative Commons

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