#Ge·no·zid·blogger e.V.
11 Nov 2014

Text: Corinna

#Ethnische Säuberung in Jugoslawien – „Dein Leben ist so viel weniger Wert als das ihre“

Jugoslawien, angesiedelt auf dem Balkan, erlebte im Zuge des Bosnienkriegs 1992 – 1995 und des Kosovokriegs 1998 – 1999 eine ethnische Säuberungskampagne inkl. Genozid, welche den ersten Völkermord in Europa seit dem 2. Weltkrieg statuiert.

14562996342_20d8c7f81b_bFoto:ICTY photos/www.flickr.com/Creative Commons

#Fakten

Jugoslawien war ein kommunistischer Staat auf dem Balkan, der zum ehemaligen Sowjetblock gehörte, nach dem 2. Weltkrieg aber unter Tito die Unabhängigkeit erlangte. Jugoslawien wurde oft auch als Vielvölkerstaat bezeichnet und bestand aus mehreren nationalen Republiken:

#Serbien inkl. der autonomen Region Kosovo

#Kroatien

#Slowenien

#Bosnien

#Montenegro

#Mazedonien

Jedoch waren diese Republiken in Bezug auf ihre Bürger nicht homogen, sondern ziemlich stark mit verschiedenen ethnischen Gruppen durchmischt. So waren 90% der Bevölkerung im Kosovo Albaner, in Kroatien waren viele Serben angesiedelt und in Bosnien lebten besonders viele Muslime, Serben und Kroaten.1

Die Menschen lebten jahrelang friedlich und freundschaftlich zusammen. Warum wurden sie plötzlich zu Mördern, Folterern und Vergewaltigern? Warum wandten sie sich gegen ihre eigenen Freunde und Nachbarn?

„Diese Frage ist schwer zu beantworten. Ich weiß auch nicht weiter. Ich hatte den Haustürschlüssel von meinem Nachbarn, welcher Serbe war, und er hatte meinen. Wir haben aufeinander achtgegeben…“2

#Auftakt #Nationalismus und #Ideologien

Nach Titos Tod 1980 stürzte Jugoslawien, wie so viele andere Ostblockstaaten, in eine systemische Krise, und die einzelnen Republiken wandten sich als Antwort dem Nationalismus zu. 1986 veröffentlichten serbische Intellektuelle ein „Memorandum“, welches behauptete, die Serben würden in Jugoslawien unterdrückt werden, obwohl sie die größte Gruppe sind. Vor allem wurde sich hierbei auf den Kosovo fokussiert und behauptet, der serbischen Minderheit im Kosovo würde ein Völkermord bevorstehen.3 Das heizte dem Nationalismus in Serbien kräftig ein. Ein Jahr später wurde Slobodan Milosevic zum Präsidenten von Serbien gewählt und setzte einen harten und repressiven Kurs gegen den Kosovo durch. Er beschnitt brutal die Rechte der Albaner, beendete die Autonomie des Kosovo, vertrieb tausende Albaner aus ihren Jobs und mehrere hundert wurden getötet.

Während Milosevic von einem „Großen Serbischen Reich“ träumte und ganz Jugoslawien unter serbische Kontrolle bringen wollte, arbeitete Kroatiens Präsident Franjo Tudjman gleichzeitig an einem „Großen Kroatischen Reich“. Am 25.06.1991 erklärten Kroatien und Slowenien ihre Unabhängigkeit. Daraufhin rief Milosevic alle Serben in Kroatien dazu auf, sich gegen die Unabhängigkeit zu erheben (Slowenien war eines der wenigen homogenen Ländern in Jugoslawien, in welchem fast nur Slowenen lebten) – der Auftakt zu einem grausamen Bürgerkrieg zwischen den Ethnien in Jugoslawien.4

Im Februar 1992 vereinbarte man eine Waffenruhe und eine UN-Friedensmission mit dem Namen UNPROFOR (United Nations Protection Force), um den Frieden zu sichern und die Umsetzung des Waffenembargos durchzusetzen.5 Wie in Ruanda waren also vor und während der ethnischen Säuberungen in Jugoslawien Truppen mit UN-Mandat stationiert.

7179549703_62c562e1a4_zFoto:Dennis Jarvis/www.flickr.com/Creative Commons

#die Muslime müssen weg

Deutschland – in einem Anflug, seinen ökonomischen und politischen Einfluss zu erweitern – drängte die Europäische Gemeinschaft, Kroatien und Slowenien als unabhängige Staaten anzuerkennen, und trieb dadurch den Zerfall Jugoslawiens voran.6 Die Waffenruhe wurde gebrochen, und die Kämpfe zwischen den Gruppen flammten wieder auf.

Die Nationalisten Serbiens und Kroatiens definierten sich größtenteils über ihre Religion: so war für die Serben der christlich-orthodoxe und für die Kroaten der katholische Glauben ein Kernelement ihrer nationalen Zugehörigkeit. Die Muslime sollten entsprechend zu ihren religiösen und nationalen Wurzeln zurückkehren oder aus dem Land verschwinden, um ein großes serbisches oder kroatisches Reich gründen zu können. Gerade in Bosnien lebten viele Muslime, daher hatte die Republik in den Augen Milosevics und Tudjmans nicht das Recht, als eigenständiger Staat zu existieren. Die Muslime erklärten jedoch ihre Unabhängigkeit auf einem kleinen Territorium in Bosnien, da sie weder zu Serbien noch zu Kroatien gehören wollten.

Als Antwort darauf startete Milosevic eine Säuberungskampagne, in welcher systematisch alle Muslime deportiert und umgebracht wurden. Seine Propaganda ging jedoch über das Element der Religion hinaus. Demnach wurden die Muslime dem früheren Osmanischen Reich zugeschrieben, welches nicht zu Europa passte und den Serben und Kroaten das Recht auf eine eigene Nation verbot.7

Auf Grund der Tatsache, dass viele Muslime in Bosnien lebten, wurde die Republik zum Kriegsschauplatz der ethnischen Säuberung. Die Hauptstadt Sarajevo wurde angegriffen und bombardiert, tausende Zivilisten getötet und viele kulturelle Errungenschaften der muslimischen Bevölkerung zerstört, um ihnen ihre Existenz zu nehmen. Das erweckte globales Aufsehen, aber anstatt zu intervenieren, hielten UN und NATO an einer Friedensmission fest, obwohl es keinen Frieden mehr gab.8

Als die jugoslawische Armee aus Bosnien abzog, hinterließ sie fast alle ihre Waffen einer ca. 80.000 Mann starken, aus bosnischen Serben bestehenden Armee. Die schlecht bewaffneten muslimischen Bosniaken hatten kaum eine Chance und wurden direkt von dieser Macht überrollt. Nach ca. 9 Monaten besetzten die Serben 70% von Bosnien, aber die Kroaten und Bosniaken versuchten weiterhin, sich zu verteidigen.9

„Die serbischen Milizen brachten ihre Opfer nachts in einem Bus her, ließen sie in Gruppen reihenweise aufstellen und exekutierten sie mit Schnellfeuerwaffen. Dann benutzten sie einen Bulldozer, um die Leichen zu verstecken.“10

Im August 1992 veröffentlichten westliche Reporter Beiträge über serbische Konzentrationslager in Bosnien, in welchen muslimische Männer (und teilweise auch Frauen) gefangen gehalten, mit Knüppeln, Elektrokabeln, Stiefeln, Eisenstangen etc. geschlagen und misshandelt, ausgehungert, systematisch vergewaltigt und massenweise hingerichtet wurden.11 Nicht zu ignorieren ist die Tatsache, dass auch Kroaten und Bosnier Konzentrationslager errichteten, in welchen Gräueltaten begangen wurden, jedoch nicht in solchem Ausmaß wie von serbischer Seite. Ca. 90% aller Verbrechen wurden von den Serben begangen.12

Infolgedessen wurde das UN-Mandat von UNPROFOR stetig erweitert (bis 1995 wurden 55 Resolutionen vom UN-Sicherheitsrat erlassen). So sollten UN-Soldaten den Flughafen von Sarajevo sichern, Konvoys mit humanitären Hilfsgütern begleiten und beschützen, durften aber weiterhin nur Gewalt anwenden, wenn es der Selbstverteidigung diente.13 Weiterer politischer Wille zur Intervention fehlte der UN und NATO, wie auch in Ruanda. So wurde nur humanitäre Hilfe geleistet, statt Truppen zu schicken. Die internationale Gemeinschaft ignorierte, dass Kroatien gegen das internationale Waffenembargo verstieß, und die USA machte sogar noch den Weg frei, dass muslimische Länder, allen voran der Iran, trotz Embargo Waffen nach Bosnien liefern konnte.14

Ende 1992 beriet die Clinton-Regierung darüber, Luftangriffe gegen Serbien zu fliegen und Bodentruppen zu entsenden, nahm aber von der Idee schnell wieder Abstand. Wissenschaftlern zufolge hätte die bloße Ankündigung einer Intervention Milosevic in seinem Angriff gestoppt, aber auch hier konnten die Täter – leider erfolgreich – auf die Untätigkeit der internationalen Staatengemeinschaft hoffen.15

Im April 1993 errichtete UNPROFOR unter Erlaubnis des UN-Sicherheitsrates sechs Sicherheitszonen in den Städten Srebrenica, Sarajevo, Zepa, Gorazde, Tuzla und Bihac, was die Kämpfe in Bosnien größtenteils eindämmte. Jedoch sollten gerade diese Sicherheitszonen zu einem Bild des Versagens werden, denn Analysten zufolge waren diese Sicherheitszonen die gefährlichsten Gebiete überhaupt in ganz Bosnien. UNPROFOR forderte eine Truppenstärke von 34.000 Mann zur Sicherung der Gebiete, aber nur 7.600 Mann wurden genehmigt16 – ergo waren diese Zonen nie ausreichend geschützt. Gerade einmal etwa 400 – 500 leicht bewaffnete „Peacekeeper“ waren in und um Srebrenica stationiert, welches im Sommer 1995 zum Inbegriff des Grauens dieser Säuberungskampagne werden sollte.

3773237147_6a219da74c_bFoto:Adam Jones/www.flickr.com/Creative Commons

#Srebrenica 1995

Am 11. Juli 1995 griffen die Serben unter dem Kommando von General Mladic die Stadt Srebrenica an, wo sich zu diesem Zeitpunkt rund 50.000 Muslime schutzsuchend versammelt hatten. Obwohl die dort stationierten niederländischen UN-Truppen gemäß Resolution 836 das Mandat hatten, Gewalt anzuwenden, um Angriffe abzuwehren und die Sicherheitszonen zu beschützen, waren sie so schlecht bewaffnet und zahlenmäßig unterlegen, dass sie die Stadt ohne Widerstand aufgeben mussten. Mladic seinerseits ließ diese UN-Soldaten auch als Geiseln nehmen und als Menschenkette um serbische Stützpunkte aufstellen, um Luftangriffe der NATO zu verhindern.17 Zur Untätigkeit verdammt, mussten die UN-Soldaten mit ansehen, wie die serbische Armee alle Männer und Jungen im kampffähigen Alter (16 – 60 Jahre) von den Frauen, Mädchen und Alten separierte: die etwa 8.000 Männer und Jungen wurden in Bussen weggeschafft und erschossen.

„ […] ein Stück Stoff, eng um den Schädel gebunden. Es ist eine Augenbinde. Dann rollt er die Leiche auf die Seite und zeigt mir die Hände, welche eng hinter dem Rücken mit dickem Kabel zusammen gebunden sind. […] Als die USA Satellitenbilder veröffentlichten, auf denen zu sehen war, dass in dieser Gegend Massengräber ausgehoben wurden, behaupteten die serbischen Führer, dass diese Gräber nur Kriegsopfer enthalten würden. Wir haben nun den Beweis, dass sie Lügen.“18

Die Frauen, Kinder und Alten wurden in Nachbarländer deportiert, ca. 20.000 Muslime konnten fliehen.19 In der Sicherheitszone Zepa halfen die UN-Soldaten sogar dabei, die Frauen, Kinder und Alten zu evakuieren. Die Männer und Jungen überließen sie ihrem Schicksal.20

„Wenn ein UN-Blauhelmsoldat in deiner Stadt oder in deinem Dorf auftaucht und dir anbietet, dich zu beschützen, lauf´. Oder besorg´ dir Waffen. Dein Leben ist so viel weniger Wert als das ihre.“21

Dieses Massaker wurde vom Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) als Genozid deklariert.

# NATO-Intervention

Dieses Massaker war für UN und NATO ein politisches Desaster, denn es zeigte ihre Unfähigkeit und Unzuverlässigkeit. Daraufhin startete die NATO im August 1995 mit der vom UN-Sicherheitsrat erlaubten Operation „Deliberate Force“ Luftangriffe und zerbombte alle serbischen Stützpunkte in Bosnien. Unterstützend schickte Kroatien – mit amerikanischer Unterstützung – im Rahmen der Operation „Sturm“ eine Armee ins Feld, welche die serbischen Gemeinden innerhalb Kroatiens angriffen. Der Fall der Serbischen Republik Krajina zwang viele Serben und vor allem ihre Führer zur Flucht, denn die serbische Bevölkerung wurde nun ihrerseits zum Opfer einer ethnischen Säuberung. Die Niederlage Serbiens war folglich besiegelt.22

Im November 1995 gab Milosevic schlussendlich nach und stimmte Friedensgesprächen zu, welche in Dayton, Ohio, USA stattfanden. In weniger als 4 Wochen beendete die NATO einen grausamen, vier Jahre andauernden Krieg. Dessen Bilanz liest sich erschreckend: 250.000 Tote, 1.3 Millionen Flüchtlinge, geschätzte 20.000 – 50.000 Vergewaltigungsopfer.23

„Da sind einfache Liebesbriefe, verblichene Familienfotos, Rechnungen und Belege, Kinderzeichnungen. Jedes ist ein kleines Stück des Mosaiks der Tragik, flüchtige Eindrücke des friedlichen ländlichen Lebens, bevor die Serben kamen und ihre muslimischen Nachbarn umbrachten und ihre Häuser zerstörten.“24

Vor allem junge Frauen waren das Ziel der Vergewaltiger: zumeist wurden sie Opfer von Massenvergewaltigungen und im Beisein ihres Vaters oder Ehemanns misshandelt, oft über mehrere Tage, Wochen oder Monate. Aber auch Männer waren Opfer der Vergewaltigungen, denn die sexuelle Nötigung und Erniedrigung hatte Methode und war zentraler Bestandteil der Säuberungskampagne sowie effektives Instrument des Terrors.25

„[…] Dann befahl er mir, mich auszuziehen. Ich hatte furchtbare Angst. Ich zog mich aus und hatte das Gefühl auseinanderzufallen. […] Ich schloss meine Augen, ich konnte ihn nicht ansehen. Er schlug mich. Ich fiel. Dann legte er sich auf mich […]. Ich weinte, verdrehte meinen Körper krampfhaft, blutete. Ich war noch Jungfrau. Er ging raus und holte zwei weitere Chetniks. Ich weinte. Die zwei wiederholten das, was der erste mir angetan hatte. […] Ich wurde vergewaltigt, zerstört und furchtbar verletzt.“26

14583925283_8d4a12b396_bFoto:ICTY photos/www.flickr.com/Creative Commons

#Täter

Die Täter waren die regierende serbische Elite um Milosevic sowie Militär, Polizei und Paramilitär, welche auch zahlreiche Zivilisten mobilisierten. Das Paramilitär bestand aus zwei Gruppen – Tigers und Chetniks – und führte Aufgaben aus, welche das Militär nicht öffentlich ausführen konnte, etwa Verstümmelungen, Vergewaltigungen und das Terrorisieren von Zivilisten. Vor allem junge Männer, welche die serbische Rasse als bedroht ansahen, gehörten dem Paramilitär an.27

#Wiederaufbau

Der Friedensvertrag von Dayton setzte der ethnischen Säuberung ein Ende. NATO-Truppen mit einer ungefähren Stärke von 60.000 Mann wurden als „Peacekeeper“ eingesetzt.28 Der neue Staat Bosnien-Herzegowina wurde gegründet und unter die Administration der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) gestellt. Weiterhin wurden ca. 5 Millionen US-Dollar in den Frieden und Wiederaufbau des Landes investiert.

Der UN-Sicherheitsrat erließ die Resolution 827, auf Grund derer die Gründung eines Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) mit Sitz in Den Haag beschlossen wurde – das erste internationale Strafgerichtstribunal seit den Nürnberger Prozessen.29 Bis heute wurden insgesamt 161 Personen angeklagt und 141 davon der Prozess gemacht. 18 wurden freigesprochen, und in 16 Fällen wurde das Verfahren eingestellt, da die Angeklagten verstorben sind (u.a. auch Milosevic).30

Den 2. Teil findet ihr hier.

Quellen:

Cain, K., Postlewait, H. & Thomson, A. (2004) Emergency Sex (and other desperate Measures). London: Ebury Press.

ICTY (2014) Homepage. Abrufbar unter: http://www.icty.org/ (12.10.2014)

Jones, A. (2010) Genocide – A comprehensive Introduction. 2nd Edition. London and New York: Routledge.

Neuffer, E. (2003) The Key to my Neighbour’s House – Seeking Justice in Bosnia and Rwanda. London: Bloomsbury Publishing Plc.

Seybolt, T. B. (2007) Humanitarian Military Intervention – The Conditions for Success and Failure. Oxford: Oxford University Press.

Spencer, P. (2012) Genocide since 1945 – Making of the contemporary World. London and New York: Routledge.

United Nations (1996) Former Yugoslavia – UNPROFOR. Abrufbar unter: http://www.un.org/Depts/DPKO/Missions/unprof_p.htm (12.10.2014)

United Nations (1994) Report of the Secretary-General pursuant to Security Council Resolution 959 (1994) S/1994/1389.Abrufbar unter: http://www.un.org/en/ga/search/view_doc.asp?symbol=S/1994/1389 (12.10.2014)

Weitz, E. D. (2003) A Century of Genocide – Utopias of Race and Nation. Princeton and Oxford: Princeton University Press.

Wheeler, N. J. (2000) Saving Strangers – Humanitarian Intervention in International Society. Oxford: Oxford University Press.

1 Spencer (2012) S. 83
2 H. Kahrimanovic in Neuffer (2000) S. IX
3 Spencer (2012) S. 83
4 Jones (2010) S. 319
5 UN (1996)
6 Jones (2010) S. 324
7 Spencer (2012) S. 84 und via Mail
8 Spencer (2012) S. 85
9 Jones (2010) S. 322
10 Thomson in Emergency Sex (2004) S. 250
11 Jones (2010) S. 322
12 Spencer (2012) S. 85
13 Jones (2010) S. 325
14 Jones (2010) S. 327
15 Wheeler (2000) S. 242- 247
16 Boutros-Ghali in UN (1994) S. 1
17 Weitz (2003) S. 217
18 Thomson in Emergency Sex (2004) S. 250- 251
19 Spencer (2012) S. 86
20 Seybolt (2007) S. 67
21 Thomson in Emergency Sex (2004) S. 253
22 Weitz (2003) S. 219
23 Spencer (2012) S. 85
24 Thomson Emergency Sex (2004) S. 251
25 Jones (2010) S. 324
26 Jones (2010) S. 324
27 Spencer (2012) S. 87
28 Spencer (2012) S. 86
29 Jones (2010) S. 331- 332
30 ICTY (2014)
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