#Ge·no·zid·blogger e.V.
19 Dez 2016

#Frohe Weihnachten

Ich wünsche Euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr! Lasst uns dankbar sein für alles was wir haben und an die Menschen denken, denen es nicht so gut geht.

„Die Botschaft von Weihnachten: Es gibt keine größere Kraft als die Liebe. Sie überwindet den Hass wie das Licht die Finsternis.“ – Martin Luther King

Weihnachten

Wir werden auch dieses Jahr wieder über Weihnachten und Silvester eine kleine Blogger-Pause einlegen und melden uns im neuen Jahr mit neuen Artikeln zurück.

Alles Liebe,

Team #Ge·no·zid·blogger

 

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12 Dez 2016

# Darfur – Der vergessene Krieg (2009) von Uwe Boll

Seit nunmehr 13 Jahren tobt in der Darfur-Region ein blutiger Kampf zwischen zwei Rebellengruppen und der Regierung. Unterstützt wird die sudanesische Regierung von arabischen Nomaden (Janjaweed) mit denen die afrikanischen Bauern seit jeher im Konflikt liegen. Die Regierung stattete die Janjaweed 2003 mit Waffen aus und befahl ihnen, die Bauern zu töten und alle Überlebenden vom Land zu vertreiben, um die Kontrolle über das Land und die Ressourcen der Region zu erlangen. Seitdem begehen sie unmenschliche Verbrechen an der Zivilbevölkerung.

darfurFoto: creative commons

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5 Dez 2016

#Was sind Menschenrechte?

Menschenrechte sind Rechte, die jeder Mensch besitzt. Jede Person, egal wo sie lebt, wie alt sie ist, welchem Geschlecht, welcher Rasse, Ethnie, Religion, politischer Anschauung oder sexuellen Orientierung sie angehört, hat dieselben grundlegenden Menschenrechte, denn sie sind die Grundlage für ein Leben in Würde.

MenschenrechteFoto: Christopher Michel/www.flickr.com/Creative Commons

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28 Nov 2016

# Hundert Tage von Lukas Bärfuss

Ruanda 1994 – 800.000 Menschen sterben innerhalb von nur 100 Tagen. Die Täter mordeten mit den einfachsten Waffen Freunde, Nachbarn und oft auch die eigene Familie. Ist die Entwicklungshilfe Schuld an diesem Massaker?

Hundert Tage

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14 Nov 2016

# Mord unter Zeugen (Shooting Dogs) von Michael Caton-Jones

Das Drama „Mord unter Zeugen“ oder besser bekannt unter „Shooting Dogs“ ist ein deutsch-britischer Spielfilm aus dem Jahr 2005. Der Film geht auf den Völkermord in Ruanda ein und thematisiert dabei insbesondere das Versagen der Vereinten Nationen.

Mord unter ZeugenFoto: creative commons

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7 Nov 2016

#Weltrechtsprinzip

In dem Artikel #Verleugnung – der letzte Akt eines Völkermords schreibe ich, dass es wichtig ist, dass Völkermord bestraft wird. Aber wer ist für die Bestrafung verantwortlich?

Da der Staat meist der Täter eines Genozids ist, ist es sehr unwahrscheinlich, dass er gegen sich selbst strafrechtlich vorgeht. In diesem Fall kommt das sogenannte Weltrechtsprinzip zum tragen. Danach können Völkerrechtsverbrechen wie z.B. Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen oder auch Folter von allen Staaten dieser Welt verfolgt werden.

JustiziaFoto: www.pixabay.com/Creative Commons

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31 Okt 2016

# Frida: Vom Tod zum Leben. Die Geschichte eines Wunders mitten in Ruanda

Frida Gashumba nimmt uns in ihrer 180-seitigen Biographie mit nach Ruanda und macht uns zu Zeugen eines Völkermords. Doch ihre Geschichte ist nicht nur die eines Traumas, sondern auch die von Liebe und Hoffnung. Wer das Buch einmal zu lesen beginnt, wird es nur schwer wieder weglegen.

frida

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24 Okt 2016

#Völkermord-Verleugnung

etwas verleugnen = sich nicht zu jemandem oder etwas bekennen, sondern sich energisch davon distanzieren (Definition: Duden)

Auf jeden Völkermord folgt erst einmal die Verleugnung. Die Täter versuchen, alle Spuren zu verwischen und sich der Verantwortung zu entziehen. Vernichtungsstätten und Aufzeichnungen werden zerstört, Massengräber zugeschüttet und versteckt. Man versucht, die Leichen diskret zu entsorgen und schüchtert Augenzeugen ein.

KZ Sachsenhausen

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17 Okt 2016

# Das Haus der Lerchen von Paolo und Vittorio Taviani (2007)

„Das Haus der Lerchen“ (La Masseria Delle Allodole) ist eine internationale Koproduktion zwischen Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Bulgarien. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Antonia Arslan und wurde 2007 auf der Berlinale uraufgeführt. In „Das Haus der Lerchen“ wird der armenische Völkermord thematisiert und bedient sich hierfür der Geschichte der armenischen Familie Avakian.

das-haus-der-lerchenFoto: creative commons

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10 Okt 2016

# Nebel im August

Im Dritten Reich wurden Kranke und Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung als „Parasiten am Volkskörper“ angesehen und als „lebensunwertes Leben“ abgestempelt. Unter dem Gesichtspunkt der „Rassenhygiene“ sollten Menschen mit diversen Krankheiten und fehlender sozialer Anpassungsfähigkeit ausgemerzt werden, um das wahre Herrenvolk mit reiner und gesunder Erbsubstanz hervorbringen. Mehr als 275.000 Menschen, darunter viele Kinder, fielen dem „Euthanasie“-Programm der Nazis zum Opfer.

#Inhalt

Das Drama „Nebel im August“ basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte des 13-jährigen Ernst Lossa. Ernst ist Sohn fahrender Händler und Halbwaise, ein aufgeweckter aber unangepasster Junge. Die Kinder- und Erziehungsheime haben ihn als „nicht erziehbar“ eingestuft und schieben ihn schließlich wegen seiner rebellischen Art in eine Nervenheilanstalt ab. Nach kurzer Zeit bemerkt er, dass dort systematisch Kinder getötet werden. Er setzt sich zur Wehr und versucht seinen Mitgefangenen zu helfen, doch auch er wird schlussendlich zum Opfer der Nazis.

#Fazit

„Nebel im August“ läuft seit dem 29. September 2016 im Kino und ist ein Plädoyer für die Vielfalt des Lebens. Es ist ein ergreifender Film gegen das Vergessen und gibt den Opfern endlich Namen und Gesichter. Absolut sehenswert!

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