#Ge·no·zid·blogger e.V.
27 Feb 2017

Text: Corinna

#Europäische Kolonialisierung

1492 entdeckte Christoph Kolumbus Amerika – oder besser gesagt die Karibik, das amerikanische Festland wurde wenig später „entdeckt“. Jedoch war der nordamerikanische Kontinent keineswegs unbewohnt. Die amerikanischen Ureinwohner, umgangssprachlich auch als Indianer bezeichnet, besiedelten vor mehr als 12.000 Jahren den Kontinent, als die Bewohner Nordostasiens die Beringstraße überquerten.

Foto: Boston Public Library/www.flickr.com/Creative Commons

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12 Feb 2017

Text: Corinna

#Kongo – die Privatkolonie von König Leopold II.

Von 1885 bis 1909 regierte der belgische König Leopold II. den Kongo-Freistaat als Privatkolonie. Er regierte die Kolonie durch extreme Gewalt und Terrorherrschaft, der Schätzungen zufolge zirka 10 Millionen Kongolesen zum Opfer gefallen sind. Diese Taten sind gemeinhin auch unter „Kongogräuel“ bekannt und Leopolds‘ Herrschaft ein Synonym für Ausbeutung und Massenmord.

Foto: Alice Harris [Public domain], via Wikimedia Commons

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30 Jan 2017

Text: Corinna

#Kolonialmacht trifft auf Ureinwohner

Die erste Flotte britischer Strafgefangener erreichte im Januar 1788 unter König Georg III. den australischen Kontinent. Die Briten bezeichneten Australien als „Terra Nullius“ (Niemandsland) und erhoben Anspruch darauf. Jedoch stellte sich schon bald heraus, dass der Kontinent gar nicht unbewohnt war – vor über 60.000 Jahren besiedelten die ersten Menschen den Norden Australiens. Bis zur britischen Invasion im 18. Jh. hatten sich bis zu 500 Aborigines-Stämme mit insgesamt bis zu 750.000 Mitgliedern gebildet. Jeder dieser Stämme hatte seine eigene Sprache und Traditionen.[1]

Foto: CC-Lizenz Wikimedia

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22 Jan 2017

Text: Corinna

#Deutsch-Südwestafrika

1883 kaufte der Handelsmann Adolf Lüderitz Land in Angra Pequena, welches 1884 unter deutschen Schutz gestellt wurde. Die Kolonie Deutsch-Südwestafrika, heute Namibia, entstand.

Deutsch-Südwestafrika                   Foto: „Deutsch-Sudwestafrika“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

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16 Jan 2017

Text: Corinna in Kooperation mit Survival International

#Kultureller Völkermord

Das wissenschaftliche Verständnis von Völkermord beruht zumeist auf dem Holocaust-Modell: Massenmord, Konzentrationslager sowie die sofortige und gewaltsame Zerstörung der Opfergruppe. Doch es gibt auch eine Art von Völkermord, die über Jahrzehnte oder sogar Generationen andauert. Die Rede ist von kulturellem Völkermord. Hierbei werden die Opfer ganz langsam und scheinbar unmerklich ausgelöscht, indem ihre Lebensgrundlage zerstört, die Ausübung ihrer Kultur, Sprache und Religion verboten wird und indem sie der Möglichkeit beraubt werden, sich selbst zu ernähren und zu verwalten.1

Foto: Survival International / verhungernde Aché-Indigene, kurz nachdem sie gefangen genommen und aus dem Wald in das ‚Reservat‘ gebracht wurden, Paraguay 1972

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9 Jan 2017

­­Text: Corinna

#Situation coloniale

In der Wissenschaft, besonders im Bereich der „Genocide studies“, wird intensiv darüber diskutiert, ob die Verbrechen, die im Zuge des Kolonialismus vor allem in Afrika begangen wurden, unter den Begriff des Völkermords fallen. Gezeichnet wurde die „Situation coloniale“ vor allem durch Massaker, Deportationen, Unterdrückung, Zwangsarbeit, Zerstörung des Bodens, der Lebensgrundlage und kultureller sowie sozialer Einrichtungen indigener Völker Afrikas. Die gewaltsamen Verbrechen an den Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika sowie an den Aborigines in Australien und den Ureinwohnern in Nordamerika werden zumeist als Völkermord eingestuft.[1]

Bild: creative commons https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/43/Africa1898.png

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12 Dez 2016

Text: Corinna

# Darfur – Der vergessene Krieg (2009) von Uwe Boll

Seit nunmehr 13 Jahren tobt in der Darfur-Region ein blutiger Kampf zwischen zwei Rebellengruppen und der Regierung. Unterstützt wird die sudanesische Regierung von arabischen Nomaden (Janjaweed) mit denen die afrikanischen Bauern seit jeher im Konflikt liegen. Die Regierung stattete die Janjaweed 2003 mit Waffen aus und befahl ihnen, die Bauern zu töten und alle Überlebenden vom Land zu vertreiben, um die Kontrolle über das Land und die Ressourcen der Region zu erlangen. Seitdem begehen sie unmenschliche Verbrechen an der Zivilbevölkerung.

darfurFoto: creative commons

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5 Dez 2016

Text: Corinna

#Was sind Menschenrechte?

Menschenrechte sind Rechte, die jeder Mensch besitzt. Jede Person, egal wo sie lebt, wie alt sie ist, welchem Geschlecht, welcher Rasse, Ethnie, Religion, politischer Anschauung oder sexuellen Orientierung sie angehört, hat dieselben grundlegenden Menschenrechte, denn sie sind die Grundlage für ein Leben in Würde.

MenschenrechteFoto: Christopher Michel/www.flickr.com/Creative Commons

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28 Nov 2016

Text: Corinna

#Hundert Tage von Lukas Bärfuss

Ruanda 1994 – 800.000 Menschen sterben innerhalb von nur 100 Tagen. Die Täter mordeten mit den einfachsten Waffen Freunde, Nachbarn und oft auch die eigene Familie. Ist die Entwicklungshilfe Schuld an diesem Massaker?

Hundert Tage

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14 Nov 2016

Text: Corinna

#Mord unter Zeugen (Shooting Dogs) von Michael Caton-Jones

Das Drama „Mord unter Zeugen“ oder besser bekannt unter „Shooting Dogs“ ist ein deutsch-britischer Spielfilm aus dem Jahr 2005. Der Film geht auf den Völkermord in Ruanda ein und thematisiert dabei insbesondere das Versagen der Vereinten Nationen.

Mord unter ZeugenFoto: creative commons

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